Für Privatpatienten & Selbstzahler. Jetzt Kontakt aufnehmen! 0228 909 075 175

Rufen Sie uns an
Kontakt

Orthobiologische Therapie


ACP bei Sportverletzungen:


Die orthobiologische Therapie nutzt körpereigene Wachstumsfaktoren und Botenstoffe, um Entzündungen zu bekämpfen und Regenerationsprozesse im Gewebe zu beschleunigen. Dazu wird vor allem körpereigenes Plasma verwendet, das aus dem Blut des Patienten gewonnen wird. Meist reichen 15 ml Blut dazu aus. Mittels Zentrifugation werden innerhalb weniger Minuten die roten Blutkörperchen und das Plasma voneinander getrennt. Das Plasma enthält die gewünschten konzentrierten Zellen und es wird gezielt zum Teil unter Ultraschall oder CT Kontrolle in die gewünschten Bereiche gespritzt.

Je nach Krankheitsbild werden zwischen einer und fünf Injektionen benötigt. Diese erfolgen für gewöhnlich im Abstand von einer Woche. Typische Krankheitsbilder sind Knorpelschäden (Arthrose), Verletzungen der Sehnen und Bänder und Muskelverletzungen.

Im Bereich der Sehnen bietet speziell ACP Tendo die Möglichkeit ein Depot als Einmalinjektion an verletzte Sehnen („Tedo“) zu applizieren. Eine vorherige lokale Betäubung führt zu einer sehr schmerzarmen Behandlung.

Bei ausgeprägten Arthrosen des Kniegelenks wende ich eine weitere hocheffektive Kombinationstherapie aus körpereigenen Fettzellen und Plasma an. Bei diesem relativ neuen Therapiekonzept wird in einer lokalen Betäubung zuerst eine kleine Menge an Fettzellen am Bauch oder Oberschenkel gewonnen und es wird ohne Zusatz von Fremdstoffen ein stammzellreiches Konzentrat gewonnen. Dieses bezeichnet man als stromavaskuläre Fraktion (SVF). Dieses wird in der gleichen Behandlung zusammen mit körpereigenem Plasma in den Hoffaschen Fettkörpers im Kniegelenks und in das eigentliche Gelenk infiltriert. Die Behandlungsdauer beträgt mit allen Schritten knapp eine Stunde. Dieses Verfahren ist ein sinnvolle Behandlungsoption bei mittlerem Gelenkverschleiß des Kniegelenks vor Implantation einer Gelenkendoprothese.

Die orthobiologischen Therapieverfahren sind immer in ein therapeutisches Gesamtkonzept eingebettet. Gerade bei arthrotischen Beschwerden spielen das Bewegungs- und Ernährungsverhalten des Patienten eine entscheidende Rolle für den Therapieerfolg.