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Wie entsteht ein Kreuzbandteilabriss und wie wird er behandelt?

In einem Artikel des Online-Magazins „Netzathleten“ beschreibt eine Leserin, dass sie sich beim Skifahren eine Partialruptur ihres vorderen Kreuzbandes zugezogen hat. Es sind zwar keine Schmerzen sind vorhanden, allerdings hat sie beim Laufen meist das Gefühl, dass es nicht richtig eingerenkt ist. Ihre Frage an Dr. med. Markus Klingenberg ist nun, ob dieses Gefühl von der Instabilität kommt und welche Behandlungsmethoden grundsätzlich bei einem Kreuzbandriss in Frage kommen.

Kreubandteilabriss behandeln in Bonn bei Dr. med. Markus Klingenberg

Das Online-Portal „Netzathleten“ beschäftigt sich in der Rubrik „Leseranfragen an Dr.Sport“ mit vielen unterschiedlichen Sportverletzungen. Leser haben die Möglichkeit ihre Fragen direkt an Dr. med. Markus Klingenberg zu stellen. Dr. med. Markus Klingenberg erklärt uns was ein Kreuzbandteilabriss und wie dieser behandelt wird.

Wie entsteht ein Kreuzbandteilabriss?

Ein Kreuzbandteilabriss kommt meist durch einen heftigen Sprung oder durch das plötzliche Wechseln der Laufrichtung zustande. Oft ist beim Anreißen des Bandes der Unterschenkel des Knies, welches betroffen ist, aus- oder eingedreht. Begünstigt wird der Kreuzbandteilriss auch durch übermäßiges Beugen oder Strecken. Daher tritt diese Verletzung häufig beim Sport auf, insbesondere bei Sportarten die sich durch starkes oder häufiges Beschleunigen oder Bremsen auszeichnen. Meist werden durch diese Verletzung auch andere Bereiche wie die Menisken oder Bänder beschädigt.

Kreubandteilabriss behandeln in Bonn: Was ist ein Kreuzbandteilabriss?

Grundsätzlich unterscheidet man beim Kreuzbandriss verschiedene Formen. Beim Teilabriss kann das Kreuzband auch komplett herausgerissen oder aus seiner knöchigen Verankerungen gelockert worden sein. Besonders gefährdet ist die untere Verankerung. Kommt es zu einem kompletten Ausriss aus der Verankungerung, dann ist die gesamte Funktion vom Kreuzband verloren gegangen. Das hintere Kreuzband ist deutlich seltener von dieser Verletzung betroffen, das es stabiler ist als das vordere Kreuzband.

Welche Auslöser und Symptome ruft ein Kreuzbandteilabriss hervor?

Typische Auslöser für einen Kreuzbandteilabriss ist die Überdehnung bzw. Überstreckung vom Kniegelenk. Zudem kann es durch das plötzliche Abbremsen oder einen plötzlichen Richtungswechsel aus vollem Lauf entstehen. Auch die Landung nach einer Drehung oder einem Sprung sind typische Auslöser.

Wie wird ein Kreuzbandteilabriss diagnostiziert?

Bei der Diagnose findet zunächst eine Bewegungsprüfung statt, um herauszufinden, ob es eventuell weitere Verletzungen des Meniskuses gibt. Ein spezifischer Stabilitätstest kann den Kreuzbandteilabriss nachweisen. Hier wird der Unterschenkel in einem 30 Grad Radius nach vorne gezogen. Dann gibt es noch den Pivot-Shift-Test, wobei es sich um eine Kombination aus Schiebe- und Drehbewegung des Unterschenkels handelt. Etwas schwieriger wird eine Diagnose wenn nur Teile vom Kreuzband gerissen sind. Oft wird noch ein Röntgenbild vom Kniegelenk angefertigt sowie eine Kernspintomographie. Über ein MRT können diese Verletzungen deutlich einfacher erkannt werden.

Kreubandteilabriss behandeln in Bonn: Wie sieht die Behandlung aus?

In besonders schweren Fällen muss ein Kreuzbandteilabriss operiert werden. Das ist aber eher selten der Fall. In der Regel sieht die Therapie so aus, dass ein Reha-Training stattfindet, welches die Oberschenkelmuskulatur nach und nach wieder aufbaut. So kann die Stabilität und Führung vom Kniegelenk wieder erreicht werden.

Der Experte Dr. med. Markus Klingenberg

Dr. med. Markus Klingenberg ist ein professioneller und erfahrener Sportmediziner. Seine Schwerpunkt liegen zudem in der Orthopäde/Unfallchirurgie sowie in der Notall- und manuellen Medizin.
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